NLP -Practitioner


NLP-Practitioner Ausbildung (DVNLP)
Speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse in der Heilpraktikerpraxis und anderen Heilberufen.

Nächster Ausbildungsstart
: Frühjahr 2014

Ausgangssituation
Immer häufiger kommt es vor, dass wir sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld Problemstellungen
vorfinden, die mit herkömmlichen Lösungsansätzen nur schwer zu bewältigen sind.
Unbefriedigende „Diskussionen“ mit Patienten, zu langwierige (psychosomatische) Anamnese oder unkollegiales
Verhalten innerhalb des Kollegenkreises sind hier nur einige wenige Beispiele für Prozesse, die Zeit und Energie
kosten. Gefordert sind in solchen Fällen immer öfter Kreativität, Phantasie und Flexibilität, das Denken in
Alternativen, aber auch Selbstverantwortung und Kommunikationskompetenz.
Altgewohnte Denk- und Handlungspfade müssen daher verlassen, aus dem routinemäßigen Trott ausgebrochen
und neue Wege für die Lösung eines anstehenden Problems beschritten werden.
NLP oder „Neuro-Linguistisches Programmieren“ bietet einen möglichen Weg. NLP als ganzheitlicher
Kommunikationsansatz wird überall dort eingesetzt, wo Menschen miteinander zu tun haben.
Gefördert wird das in jedem Menschen schlummernde Potenzial an Fähigkeiten, so dass insgesamt die Handlungs-
und Selbstkompetenz verbessert wird. Vorhandene Fähigkeiten werden dabei ausgebaut, unerwünscht belastende
werden geändert und neue hinzugefügt, so dass die Handlungs- und Selbstkompetenz erweitert wird.

Veranstaltungsorte:
6 Module im Ausbildungsinstitut für Heilpraktiker (jeweils Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
2 Tage Abschlussmodul extern (Samstag und Sonntag)
(Kosten für die Unterbringung sind nicht im Preis enthalten)

Termine: 17./18.11.12; 15./16.12.12, 12./13.01.13; 02./03.03.13; 03./04./05.05.13; 08./09.06.13;
Abschlussmodul 27./28.07.13
Kosten: Gesamt 2.160,00 Euro zahlbar in 9 monatlichen Raten á 240,00 Euro.
Preis incl. DVNLP-Zertifikat: NLP-Practitioner

Trainer: Willy Egger
Nach Studium der Sprachwissenschaften und Sport, Ausbildung zum Psychotherapeuten und Heilpraktiker;
Ausbildung in systemischer Familientherapie; langjährige Tätigkeit in eigener Praxis; Dozent für Pathologie
und Psychosomatik an der VDH-Verbandsschule für Heilpraktiker. NLP-Lehrtrainer (DVNLP). Berater und
Trainer verschiedener in- und ausländischer Unternehmen;
Mitbegründer des Instituts für Kommunikationsstrategien (SWITCH); seit 1981 tätig in der Weiterbildung.

Was bedeutet NLP?
N – Neuro
Damit ist unser Nervensystem gemeint, und mit ihm das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken,
das Erinnern und das Phantasieren. Sozusagen unsere ganze sinnliche Erfahrung.

L – Linguistisch
Darunter verstehen wir unsere Sprache, mit der wir Erfahrungen in Worte fassen, zu geistigen Landkarten
verknüpfen und miteinander austauschen. Nicht nur die Sprache der Worte gehört dazu, auch die des Körpers,
der Augen, Gesten, Symbole - alles, was uns Botschaften übermittelt.

P - Programmieren
Dieser Begriff meint den Prozess des Lernens durch sinnvoll aufbauende Erfahrungen. Das Lernen, um das es
hierbei geht, ist stets die Ergänzung bekannter Wege durch neue, hilfreiche und lebensfördernde.
Es meint mehr Wahlmöglichkeiten zur Lebensgestaltung anstelle von Eingrenzung, von der es in unserer
Erfahrung schon genug gibt.

NLP- Ausbildung nach DVNLP
Der DVNLP (Deutscher Verband für NLP) ist die wichtigste Vereinigung qualifizierter Trainer im deutschsprachigen
Raum. Alle hier angeführten Ausbildungsgänge entsprechen den Richtlinien der DVNLP und werden von NLP - Lehr-
trainern geleitet.

Zertifikat
Die Teilnehmer/innen schließen nach entsprechender praktischer Überprüfung und intensiver Supervision mit dem
Zertifikat des DVNLP und dem Titel „Practitioner, NLP“ ab. Der DVNLP (Deutscher Verband für NLP) ist die wichtigste
Vereinigung qualifizierter Trainer im deutschsprachigen Raum. Dieses Zertifikat berechtigt zur Weiterbildung auf der
Basis des Practitioner of NLP praktisch weltweit.

Die Teilnehmer/innen
Der NLP-Practitioner-Lehrgang der Firma Pro.Werk ist ein Ausbildungslehrgang für professionelle Kommunikatoren.
Er richtet sich an alle Personen, die im täglichen (Berufs)leben vor allem mit Menschen zu tun haben, die um Rat
suchen, Hilfe benötigen, Heilung erwarten. Deshalb richten wir unser Augenmerk auf all die Menschen, die im
beruflichen Umfeld mit Gesundheit im weitesten Sinne zu tun haben.

Die Lernziele
Der NLP-Practitioner-Lehrgang bietet entwicklungsinteressierten und veränderungsbereiten Menschen die Möglichkeit,
ihre Fähigkeit und Sensibilität für Kommunikation und persönliche Veränderungsprozesse bewusst zu entwickeln.
NLP fördert eine verbesserte Wahrnehmung, eine ausgeprägte und systemisch orientierte Zielorientierung und den
Zuwachs an Flexibilität.

Die Ziele im Überblick:
- Beobachtungsgabe verfeinern, um angemessener und flexibler auf andere reagieren zu können
- Entwickeln von Handlungsmodellen zum Aufbau einer positiven Beziehungsebene
- Aufbau einer verantwortungsvollen Kommunikationskultur mit anderen Menschen
- Veränderungsprozesse selbst erfahren und andere Menschen dabei begleiten
- Vermitteln von Methoden zur erfolgreichen Bewältigung von Konflikt- und Krisensituationen
- Erarbeiten persönlicher Ziele und Visionen
- Persönliches Erfahren bzw. Bewusstwerdung mentaler Prozesse
- Entwickeln von Fähigkeiten zur Steuerung und Kontrolle innerer Zustände
- Verborgene Potenziale entdecken und nutzen

Im Laufe der jeweiligen Module lernt sich der/die einzelne Teilnehmer/in selbst immer besser kennen.
Die Bewusstwerdung und das Erkennen seiner/ihrer Stärken führt dazu, dass „konstruierte Wirklichkeiten“
auf ihren Wahrheitsgehalt hin hinterfragt werden. Dadurch werden neue Perspektiven und Sichtweisen ermöglicht.

Das Lehrgangsdesign
Der NLP-Practitioner-Lehrgang setzt sich aus 6 Modulen zusammen. Die jeweiligen Inhalte entsprechen dabei
einem internationalen Curriculum, allerdings können die Inhalte durchaus terminübergreifend sein.
Die Blockaufteilung ist so konzipiert, dass den Teilnehmer/innen ausreichend Zeit zur Verfügung steht,
das Gelernte in praktischer Übung umzusetzen.
Um den individuellen Bedürfnissen der Teilnehmer/innen sowie dem Prozess als solchem möglichst weitgehend
zu entsprechen, sind sowohl Zeit- als auch Modulverschiebungen möglich.

Die Module im Einzelnen:
Modul 1 - Basisanwendungen erfolgreicher Kommunikation
Lernziele:
Die Teilnehmer/innen lernen die Grundgedanken des NLP kennen. Sie beschäftigen sich mit den Vorannahmen
bzw. dem verantwortungsvollen Umgang mit Kommunikation. Darüber hinaus wird das eigene Modell von
Wirklichkeit reflektiert.

Inhalte:
- Kommunikationstheoretische Wurzeln des NLP
- Grundannahmen der Kommunikation
- „Pacing“ als Angleichen an die Erlebniswelt des Gegenübers
- „Rapport“ (positiv tragfähige Beziehung) als Grundlage jeder Veränderungsarbeit
- Unser Sinnessystem als Zugangsweg zum inneren Erleben
- Körpersprachliche Hinweise auf inneres, sinnspezifisches Erleben
- Persönliche Zielsetzungstechniken

Modul 2 - Unterschiedliche Wahrnehmungspositionen
Lernziele:
Die Teilnehmer/innen erfahren, wie innere Wahrnehmungen das äußere Leben beeinflussen. Um festgefahrene
Positionen im beruflichen wie privaten Umfeld „aufzulösen“, werden unterschiedliche Wahrnehmungs­positionen
eingenommen und auf ihre Auswirkungen hinterfragt.

Inhalte:
- Ich-Position: Logische Gestaltungs- und Wahrnehmungsebenen
- Du-Position: Erkennen, was mein Gegenüber motiviert, antreibt, hemmt, bestimmt ...
- Abstand zu negativen inneren Zuständen bzw. einschränkenden Überzeugungen erzeugen (Dissoziationstechniken)
- Metaposition, um Prozesse besser beobachten und begleiten zu können

Modul 3 - Kreatives Umdeuten von Situationen. Reframing
Lernziele:
Die Teilnehmer/innen erfahren, dass Situationen, Menschen, Probleme usw. nicht nur eine Bedeutung haben,
sondern vielfältig interpretiert werden können.
Kreative Umdeutungen erlauben einen größeren Spielraum an Handlungsmöglichkeiten

Inhalte:
- „Reframing“: Erweitern des Wahrnehmungsrahmens. Theorie
- Bedeutungs- und Kontextreframing
- Verhandlungsreframing
- Six – step - Reframing

Modul 4 - Verwendung analoger Kommunikationsebenen und die Nutzung von Trancezuständen
Lernziele:
Die Teilnehmer/innen lernen Verfahren kennen, mit deren Hilfe ein effizienter Zugang zu unbewussten Prozessen
in Menschen möglich ist. Weiters lernen sie den Umgang mit verfeinerten sinnlichen Wahrnehmungen, mittels
derer unterschiedliche Bewusstseins­zustände wie Trance leichter erreicht werden können.

Inhalte:
- Submodalitätentechniken
- Trance-Techniken: Erfahren und Steuern eines natürlichen Bewusstseinszustandes, der alternative Gedankengänge
sowie einen Zugang zu kreativen Lösungen ermöglicht. Einsatz von Metaphern und Analogien mit dem Ziel,
Widerstände und Blockaden aufzulösen sowie Alternativen zu verpacken.

Modul 5 - Arbeit mit persönlichen Zeitwahrnehmungen und innerer Glaubenssätze
Lernziele:
Den Teilnehmern/Teilnehmerinnen wird nahe gebracht, wie sie erkennen können, welche Zeitlinien in ihrem Leben
prägend waren. Weiters wird vermittelt, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft subjektiv sind und dass es
möglich ist, Ereignisse ganz neu im Leben zu positionieren. Die Wirkung innerer Glaubenssätze auf das tägliche
Verhalten und Erleben wird den Teilnehmer/innen nahe gebracht.

Inhalte:
- Erarbeiten von Wahlmöglichkeiten für das Denken und Handeln
- „Timeline-Modell“: Erkennen, wann und wie in einer früheren Lebensphase prägende Ereignisse stattgefunden
haben sowie Nutzbarmachung aller persönlichen Ressourcen zur Erreichung der Ziele
- Erweiterte Veränderungstechniken: Analyse, Reflexion und Modifikation von Wert- und Glaubensvorstellungen

Modul 6 - Übergeordnete Modelle und Strategiearbeit. Überprüfung der Techniken, Demonstrationen,
Supervision
Lernziele:
Die Teilnehmer/innen beschäftigen sich mit hemmenden und einschränkenden Werten bzw. inneren Überzeugungen.
Dabei werden jene Erfahrungen beleuchtet, welche für die persönliche Prägung eine wesentliche Rolle spielen.
Weiters wird die Frage geklärt, wie sich Fähigkeiten und positive Referenzerlebnisse für künftige Zielplanungen
nutzbar machen lassen. Beim Erkennen von Strategien (innere Verarbeitungsmechanismen) geht es darum,
„erfolgreiches“ Handeln so zu analysieren, dass es auch anderen zur Verfügung steht.
Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit, ihre bis dahin erworbenen Kenntnisse zu überprüfen. Sie wenden anhand
verschiedener Problemsituationen NLP an und werden dabei von Trainern überprüft und supervidiert.

Inhalte:
- Mittels Modellarbeit werden übergeordnete Wahrnehmungsprogramme analysiert
- Hierarchien und Kriterien menschlichen Handelns
- Individuelle Strategiearbeit (Wie trifft jemand Entscheidungen, wie lernt und motiviert sich eine Person?)
- Technikdemonstrationen
- Supervision
- Reflexion

Modul 7
Abschlussmodul und Zertifikatübergabe


Arbeitsweise
Generell werden die einzelnen Aspekte und Techniken
- in der Großgruppe theoretisch vorgestellt und praktisch durch den Trainer demonstriert
- in Kleingruppen geübt und anschließend
- in der Großgruppe reflektiert und ggf. noch einmal geübt.

Persönlichen Beispielen, Livedemonstrationen an aktuellen Problemstellungen und individuellen Zielvorstellungen wird
Vorrang bei allen Trainingseinheiten gewährt.
Im Rahmen der Supervision wird mit Videounterstützung gearbeitet und auf die jeweiligen betrieblichen (privaten)
Problemfelder nochmals detailliert eingegangen.