Hypnoseausbildung


Grundausbildung Hypnose und Hypnosetechniken sowie deren vertiefende Anwendung

Nächster Ausbildungsstart
: 18.11.2010 (maximal 14 Teilnehmer)
Kostenloser Infoabend zur Ausbildung: Donnerstag, den 07.10.10 (18.30 Uhr – ca. 20.00 Uhr)

Dozent: Ben Waag erlernte die Kunst und die Anwendungsmöglichkeiten der
Hypnosetherapie in langjähriger Ausbildung in England und teilweise in Österreich.
Weiterhin lernte er einige Mentaltechniken NLP (Neurolinguistisches Programmieren).
Seit einigen Jahren bildet er Menschen in den Techniken der Hypnose aus. Er präsentiert
seine Arbeit und seine eigens entwickelten Verfahren auf eine Weise, die anschaulich
verständlich und zugleich fachlich überzeugend ist.

Er unterrichtete bereits Kurse in Erlangen über die Forensik (Rechtswissenschaft im
Zusammenhang mit der Anwendung der Hypnose) und hält immer wieder gut besuchte
Vorträge zu Themen wie: "Die Wissenschaft der Energien im Zusammenhang mit der
Hypnose" oder "Psychosomatische Wechselbeziehungen und Symptomverschiebung".


Was ist Hypnose?
Zunächt einmal: Hypnose ist kein Mittel, um Menschen ihres eigenen Willen zu berauben
sondern Hypnose ist ein sehr wirksames Mittel, um Menschen zu helfen. Um Hypnose
erklären zu können, sollten wir an dieser Stelle zuerst einmal den Begriff Hypnose als
solchen definieren.

Der Pschyrembel sagt dazu sinngemäß: Die Hypnose ist eine Einengung der Aufmerksamkeit
unter Minderung des Realitätsbezugs und gesteigerter Suggestibilität, die durch bestimmte Reize
hervorgerufen werden kann.“
(vgl. Pschyrembel, 260. Auflage, W.de Gruyter-Verlag)

Das heißt, bei einer Hypnose wird die Aufmerksamkeit des Klienten auf ein nötiges Maß reduziert,
um sie dann auf ein gewünschtes Ziel zu richten. Dieses Ziel kann von einer wohltuenden Ent-
spannung bis hin zu einer kompletten therapeutischen Behandlung reichen.

Die Hypnose ist eine Art Wachschlaf, die man mit dem Zustand kurz vor dem nächtlichen Einschlafen
vergleichen kann. Man ist äußerst entspannt, man fühlt sich wohl und man bemerkt, wie einem lang-
sam die Gedanken „entgleiten“. Man ist dabei weder bedingungslos dem Willen des Hypnotiseurs aus-
geliefert, noch in einer drogenartigen Benebelung – man lässt einfach für eine Weile den Alltag los.

Während dieser Entspannung kann das Bewusstsein durchaus voll vorhanden sein. Ziel der Hypnose
ist es, den Kontakt zum Unterbewusstsein herzustellen. Es schadet nicht und ist auch in keiner Weise
der Therapie abträglich, wenn der Klient die komplette Sitzung aktiv miterlebt. Lediglich bei einigen
wenigen Anwendungen – vor allem in der medizinischen Hypnose - ist eine Tieftrance ohne aktives
Wachbewusstsein notwendig, um eine teilweise sehr komplexe Wirkung zu erreichen.

Die Ausbildung und die Inhalte
Sie bekommen alles Wissen vermittelt, das Sie benötigen, um sicher und erfolgreich arbeiten zu können.
Sie werden bei dieser Ausbildung die Hypnose hautnah erleben. Sie werden hypnotisiert werden und selbst
hypnotisieren.

Grundlagen der Hypnose
Begriffserklärungen – Was ist Suggestion? Was ist Hypnose? etc., die Stadien der Hypnose, die Rolle des
Unterbewusstseins, die Gesetze der Hypnose.

Wie und warum funktioniert die Hypnose?
Wie funktioniert Hypnose im Gehirn und im Körper? Was kann man mit ihr bewirken? Wie ist der neueste
Erkenntnisstand?

Gefahren und verantwortungsbewusster Umgang mit der Hypnose
Wer darf / darf nicht hypnotisiert werden? Wo sind die Grenzen? Was tun bei Notfällen?

Einleitungs- und Ausleitungstechniken
Erläuterung der hypnotischen Induktion und der Trancedesuggerierung.
Erste praktische Schritte in Form einer Entspannungshypnose (die Teilnehmer hypnotisieren hier selbst!).

Arbeit mit verschiedenen Trancetiefen
Wie unterscheiden sich die Trancetiefen? Wie kann man sie beeinflussen? Wofür benötigt man welche Tiefe?

Umgang mit Problemfällen
Was tun, wenn jemand nicht gleich in Trance geht? Umgang mit Angstpatienten - Umgang mit Störungen.

Posthypnotische Befehle
Suggestionen, die auch nach Beendigung der Hypnose Wirkung zeigen sollen.

Erste hypnotische Anwendungen
Hier werden Ihnen verschiedene Hypnose- bzw. Suggestionstests und erste hypnotische Anwendungen
(z.B. Tiefenentspannung) in ihrer Grundform erläutert, die Sie im Anschluss der Ausbildung schon selbst
verwenden können.

Vertiefungstechniken
Mesmerisierung, Magnetopathie, Energetik in der Hypnose.

Dialog mit dem Unterbewusstsein
Ideomotorik, Ideosensorik, gezielte Abfrage benötigter Informationen.

Erweiterte Anwendungen
u.a. Rauchentwöhnung, Gewichtsreduzierung.

Indirektes Vorgehen
moderne Hypnoseanwendung, Erickson´sche Methodik.

Erweiterte Induktionstechniken
Alternativmethoden der Hypnoseeinleitung.

Aktives Einbinden des Unterbewusstsein in die Anwendungen
Engrammkomplexe erzeugen, Anamnesen erstellen, Vorbereitung für die therapeutische Hypnose.

Repräsentationssysteme nutzen
Einbinden indirekter Techniken in die Arbeit des Hypnotiseurs.

Arbeit mit Visualisierungen, Kognition, Metaphorik usw.
indirekte Hypnosetechniken zur Wirkungsverbesserung (Kontingenz, Implikation, Double Bind usw.).

Nach dieser Ausbildung werden weiterführende Module wie z.B. Schmerzabschaltung, Regression- und
Reinkarnation sowie die tiefenpsychologische und analytische Therapie folgen, sowie die Möglichkeit zur
Supervision gegeben.

Termine:
(jeweils Donnerstag von 18.00 Uhr – 21.30 Uhr)
18.11.10, 02.12.10, 16.12.10, 13.01.11, 27.01.11, 10.02.11, 24.02.11, 03.03.11, 24.03.11, 07.04.11,
05.05.11, 19.05.11

Kosten:
1.020,00 Euro, zahlbar in 6 monatlichen Raten á 170,00 Euro

Teilnehmer:
HP, HPA, andere medizinische Fachberufe, Interessierte
(Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt)


Tiefenpsychologisch analytische Hypnotherapie
Dieser Ausbildungsabschnitt ist äußerst interessant, da er sich mit den tiefenpsychologischen und analytisch
diagnostischen Verfahren der Hypnosetherapie beschäftigt.
Die Hypnose angewandt in der Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin deckt unzählbar viele Bereiche
der Behandlung ab. Bei diesem intensiven Baustein werden alle nötigen Techniken, Anwendungen der Hypnose
geschult, welche zum erfolgreichen Behandeln benötigt werden. Je größer der Fundus an Handwerkzeug,
Techniken und Anwendungsmöglichkeiten ist, desto entspannter und sicherer kann auch ein Therapeut arbeiten.
Er wählt aus einem großen Pool an Techniken kombiniert mit viel Erfahrung und kann somit bestmöglich seine
Hilfe anbieten. Unter anderem wird in dieser Ausbildung auch intensiv auf die psych. und phys. Krankheitslehre
eingegangen (u.a. Fallbeispiele aus der Praxis).

Es werden im Folgenden nur Ausschnitte der Ausbildungsinhalte/Arbeitstechniken wiedergegeben:

Hypnotherapieverfahren u.a. mit autogenem Charakter:
- Die gestufte Aktivhypnose
- Die Ablationshypnose
- Umgang mit Dissoziation in Trance
- therapeutischer Umgang mit hypnotischen Phänomenen

Tiefenpsychologisch orientierte und analytische Verfahren u.a.:
- Tiefenpsychologische Hypnotherapie (Grundwissen)
- Ursachenforschung mittels ideomotorischen Signalisierens
- verschiedene Methoden der Unterbewusstseinsbefragung
- therapeutische Kommunikation in Hypnose
- Regressionstherapie
- Katathym imaginative Hypnotherapie
- Reinkarnationstherapie (nur angeschnitten, da eigener Ausbildungsbaustein)
Kathartische (läuternde) Hypnosetherapietechniken u.a.:
- Hypnokatharsis
- Altersregression und Altersprogression in Hypnose
- Auflösen einer sog. Symptomtrance
- Lösungsorientierte hypnotherapeutische Verfahren
Krankheitslehre mit psychologischem Hintergrundwissen:
- psych. Krankheitslehre im Zusammenhang mit der Hypnose
- phys. Krankheitslehre im Zusammenhang mit der Hypnose
- Fallbeispiele

Neben der Vermittlung der Anwendungsweise der oben aufgelisteten Techniken, werden selbstverständlich
alle theoretischen Hintergründe explizit erörtert. Praktisches Üben kann hier nur bedingt stattfinden,
daher wird bei diesem Ausbildungsbaustein mehr Wert auf das theoretische Verständnis gelegt.
Das neuerworbene Wissen wird dann mehr oder weniger an Hand von Fallbeispielen eingehend trainiert.
Einige Techniken werden allerdings mit den Teilnehmern praktisch geübt, um ein gutes therapeutisches
empathisches Empfinden zu schulen. Diese Techniken bieten letztlich den Grundstock, um die Hypnose
erfolgreich als Therapieverfahren einsetzen zu können. Das Beherrschen dieser Techniken verlangt beste
Grundkenntnisse und viel praktische Erfahrung mit der Hypnose.

Termine
:
(jeweils Donnerstag von 18.00 Uhr – 21.30 Uhr)
20.01.11, 03.02.11, 17.02.11, 17.03.11, 31.03.11, 14.04.11, 12.05.11, 26.05.11, 09.06.11, 30.06.11,
07.07.11, 28.07.11, 15.09.11, 22.09.11, 06.10.11, 20.10.11

Ausbildungskosten:
1.800 € zahlbar in 9 monatlichen Raten á 200,00 Euro

Teilnehmer:
HP, HPA, andere medizinische Fachberufe mit bereits absolvierter Hypnoseausbildung
(Die Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen begrenzt)