Cranio Sacrale Ausbildung


Ausbildung in Cranio-Sacraler Therapie

Nächster Start der Wochenendausbildung: 04.02.12
nächster Start der Blockausbildung: 23.07.12

Infoabend Craniosacral: 19. Januar 2012 (18.00 Uhr – ca. 20.30 Uhr)

Das Wort Cranio kommt von Cranium (Schädel), das Wort Sacral von Os sacrum (Kreuzbein).
Der Liquor (Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit) wird in unserem Schädel gebildet und
fließt an unserer Wirbelsäule hinab zum Kreuzbein und wieder zurück. Dieses geschieht
mit einem rhythmischen Pulsieren der Flüssigkeit. Ist der Fluss aus dem „Takt“, kommt es
zu Funktionsstörungen des Körpers.

Die Rhythmik des Liquors bildet die Grundlage für den Cranio-Sacral-Therapeuten. Mit sanften,
minimalen Bewegungen und leichtem Druck arbeitet der Therapeut am Patienten und versucht
so, körperliche und seelische Blockaden zu lösen sowie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Behandelt werden können zum Beispiel: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel,
Konzentrationsschwierigkeiten, Zahn- und Kieferprobleme, Störungen des Bewegungsapparates,
chronische Schmerzen und vieles mehr.

In dieser Ausbildung erlernen Sie diese sanfte und heilsame Berührungskunst. Das Erspüren
des Cranio-Sacralen Rhythmus am Körper wird Sie in eine feine Wahrnehmungsebene führen,
die es Ihnen ermöglicht, sich auf eine achtsame Begegnung mit dem Körper und der Seele Ihres
Gegenübers einzustellen.



Dozent: Herr Joachim Wenk, Heilpraktiker
Herr Joachim Wenk ist in einer eigenen Praxis in Ingolstadt tätig mit den Schwerpunkten:
Craniosacrale Körper- und Traumatherapie, Säuglings- und Kindercranio, Craniovisceraltherapie.
Herr Wenk ist langjähriger Dozent für Cranio-Sacrale-Therapien.

Craniosacrale Ausbildung
Die Craniosacrale Körpertherapie ist eine aus der Osteopathie entwickelte manuelle Behandlungsform,
die äußerst sanft und zugleich sehr tief auf Körper und Seele wirkt.
Der Behandler arbeitet mit nur minimalen Bewegungen und sehr leichtem Druck, wobei der Körper auf
Blockaden, Verspannungen und verschiedene andere Veränderungen untersucht wird.
Das Craniosacrale System selbst wird gebildet von der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit und den
dazugehörigen Begrenzungen, innerhalb derer diese Flüssigkeit rhythmisch pulsiert, nämlich dem Schädel,
der Wirbelsäule und dem Kreuzbein. Der Craniosacraltherapeut arbeitet schwerpunktmäßig an diesen Strukturen.
Durch die Craniosacrale Behandlungsform können körperliche/seelische Blockaden gelöst werden.
Zudem werden die Selbstheilungskräfte des Behandelten in hohem Maße angeregt.
Diese sanfte Behandlungsform eignet sich für eine Vielzahl von Symptomen und Beschwerden:

- Bandscheibenprobleme
- Kopfschmerzen
- Beckenschiefstand
- Schlafstörungen
- Gelenkbeschwerden
- Konzentrationsschwierigkeiten

Modul 1
In diesem Modul steigen Sie ein in die Grundlagen der Craniosacral-Therapie. Neben
wichtigen theoretischen Einführungen in die Anatomie und Physiologie des craniosacralen
Systems wird vor allem das praktische Üben und das konkrete Erfahren dieser sanften
Behandlungsmethode im Vordergrund stehen. Das Erspüren des craniosacralen Rhythmus
an verschiedenen Stellen des Körpers wird Sie in eine feine Wahrnehmungsebene führen,
die es Ihnen ermöglicht, sich auch beim Erlernen der Behandlungstechniken auf eine acht-
same Begegnung mit dem Körper und der Seele Ihres Gegenübers einzustellen. Wir lernen
an diesen beiden Tagen die Kunst des Palpierens, Gewebe-Release, direkte und indirekte
Techniken, Setzen des Stillpunkts.
Erste konkrete Anwendung finden diese grundlegenden Arbeitsprinzipien u.a. an den Füßen und Knien.

Modul 2
Sie lernen in diesem Modul die Bedeutung der großen Körperquerschnitte, der sog. Diaphragmen,
im Gesamtkonzept der Craniosacralen Betrachtung kennen. Mit dem ersten wichtigen Diaphragma,
dem Becken, setzen wir uns dieses Mal eingehend auseinander,
insbesondere mit dem Lösen der Bauchdecke und Beckeneingeweide sowie der muskulären Spannungen
im Beckenraum, mit dem Entspannen des Kreuzbein-/Darmbeinübergangs und mit der L5/S1-Dekompression.
Auch die Technik des Gelenkunwindings soll uns ganz konkret in Form der Arbeit mit dem Hüft- und Kniegelenk
sowie dem Schulter- und Ellenbogengelenk eingehend beschäftigen.

Modul 3
Wir setzen diesem Modul die Arbeit an den großen Diaphragmen fort: nach der Beckenarbeit beschäftigt
uns nun das Lösen der Zwerchfellregion einschließlich der Leberaufhängungen sowie die Arbeit am
oberen Thoraxeingang.
Ergänzt wird die Arbeit an diesem oberen Diaphragma durch die Recoil-Technik und die Schulterblatttraktion.
Die Technik des Nackenunwindings ist nicht nur ein weiterer wichtiger Arbeitsschritt, um die Hals-/Schulterregion
zu entspannen, sondern bereitet bereits die Arbeit am Schädel vor, indem dort ausgedehnte Spannungsmuster,
die sich bis zur Schädelbasis fortsetzen, gelöscht werden können. Die Duraschaukel stellt eine schöne Möglichkeit dar,
emotional aufwühlende Sitzungen wieder in eine angenehme Ruhe zu überführen und seelische Unruhe,
die sich in der körperlichen Arbeit offenbart, in eine tiefere Lösung und Integration einzuladen.
Auch diagnostisch erweitern wir unser Repertoire um die sog. Bogenmaßeva-luation.

Modul 4
Einen ganz eigenen Stellenwert im craniosacralen Kontext hat die Rückenarbeit. Sie soll uns weitestgehend in
diesem Modul beschäftigen. Um muskuloskelettale Spannungen im Bereich der Wirbelsäule und der angrenzenden
Muskulatur zu lösen, wenden wir die Technik des Wirbelunwindings an. Die Wirksamkeit dieser Arbeit wird aber
bedeutsam gesteigert durch eine gute Vorbereitung in Form der Breuß-Massage, die wir zuvor erlernen.
Um tiefer im System der Wirbelsäule gelegene, oft traumatisch bedingte Spannungsmuster erkennen und
lösen zu können, ergänzen bzw. erweitern wir die Rückenarbeit um die Arbeit am duralen Tubus, d.h. am
System der Rückenmarkshäute, um Verklebungen und Spannungsmuster dort sanft, aber kraftvoll lösen.
Mit dem Fasziengleiten an Armen und Beinen runden wir dieses Modul ab.

Modul 5
Sie beginnen in diesem Modul mit dem Erlernen der craniosacralen Kopfarbeit.
Die Kopfarbeit hat innerhalb der Cranio-Sacralen Therapie einen sehr hohen Stellenwert.
Allerdings sind die Kopftechniken noch wesentlich feiner und filigraner als die Körpertechniken und
erfordern noch mehr Achtsamkeit, als Sie das von Ihrer bisherigen Arbeit gewohnt sind.
Im einzelnen befassen wir uns mit: Zungenbeinarbeit, Mundbodenarbeit, Atlas/Occiput-Release,
CV4-Technik, Katzenpfötchentechnik, Condylenschaukel, Frontalis-Lift und Arbeit am Os temporale.

Modul 6
Sie setzen die Arbeit am Schädel fort und vervollständigen die Kopfarbeit um wichtige Griffe und Techniken.
Im Einzelnen sind das: Parietalis-Lift, Arbeit am Keilbein, Lösen wichtiger Schädelnähte, Mundarbeit,
Kiefergelenksdekompression, Augenarbeit, Zahnunwinding und Sinusabflusstechniken.
Sie haben nun das vollständige Handwerkszeug, um verantwortungsvoll und heilsam mit
der Cranio-Sacralen Behandlungsmethode umzugehen.


Neue Termine für 2012:

Wochenendkurs
(1 Modul je Wochenende)
(jeweils Samstag 9.00 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag 09.00 Uhr – 17.00 Uhr)
04.02.12/05.02.12
10.03.12/11.03.12
21.04.12/22.04.12
12.05.12/13.05.12
16.06.12/17.06.12
07.07.12/08.07.12

Tageskurs in 3 Blöcken
(die 6 Module werden aufgeteilt auf diese 3 Blöcke)
(jeweils 9.00 – 17.00 Uhr)
Block 1: 23.07.12 /24.07.12/25.07.12/26.07.12/27.07.2012
Block 2: 17.09.12/18.09.12/19.09.12/20.09.123
Block 3: 15.10.12/16.10.12/17.10.12/18.10.12
Ausbildungskosten gesamt: 1.410,00 Euro
Teilnehmer: HP, HPA, andere medizinische Fachberufe, Interessierte. Maximale Teilnehmerzahl: 12 - 14
Anmeldeformular bei Interesse bitte über die Schule anfordern.

Weiterbildung in Cranio-Sacraler-Therapie
–Cranio Viszerale Techniken
(Beschreibung siehe unten)

Samstag, den 31.03.12 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 01.04.12 9.00 – 17.00 Uhr
Samstag, den 05.05.12 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 06.05.12 9.00 – 17.00 Uhr

Dozent: HP Joachim Wenk
Kosten: 470,00 Euro (235,00 Euro je Wochenende)

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Fortbildungszertifikates für
Heilpraktiker (BDH) mit 23 Punkten bewertet.


Weiterbildung in Cranio-Sacraler-Therapie
–Säuglings- und Kinder-Cranio

Samstag, den 28.07.12 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 29.07.12 9.00 – 18.00 Uhr
Samstag, den 29.09.12 9.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, den 30.09.12 9.00 – 18.00 Uhr

Dozent: HP Arnd Clostermann
Kosten: 480,00 Euro (240,00 Euro je Wochenende)

Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Fortbildungszertifikates für
Heilpraktiker (BDH) mit 25 Punkten bewertet.


Weiterbildung Craniosacrale Therapie – Viszerale Techniken
Unter Craniovisceralarbeit versteht man die Anwendung der Craniosacralen Arbeitsweise an den inneren
Organen, den sog. Viszera. Innere Organe haben analog zum Craniosacralen Rhythmus ebenfalls einen
eigenen inhärenten Rhythmus, der die Bewegungsachsen der embryonalen Organentwicklung widerspiegelt.
Sind Organe erkrankt oder durch Spannungen in den Aufhängestrukturen bzw. durch Restriktionen der
Nachbargewebe in ihrer regelhaften Physiologie gestört, so ist auch ihr je eigenes rhythmisches Muster aus
dem Gleichgewicht geraten und kann mannigfach abweichen. Diese feinen Veränderungen wollen wir kennen-
und erspüren lernen und Möglichkeiten anwenden, die Restriktionen wieder zu lösen und zu harmonisieren.
Ergänzt werden die visceralen Techniken der einzelnen Organe um fachlich sinnvolle Ergänzungsaspekte aus
der traditionellen chinesischen Medizin einschließlich des Testens von Fülle- oder Mangelzuständen sowie des
Harmonisierens von energetischen Ungleichgewichten durch Arbeit an ausgewählten Akupunkturpunkten.
Auch die Einbeziehung von psychosomatischen Gesichtspunkten in die einzelnen Organbetrachtungen können
uns helfen zu erkennen, wann cranioviscerale Arbeit sinnvoll sein kann.

1. Wochenende
An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit den Organsystemen Lunge, Herz, Leber und Niere.

2. Wochenende
Erweitert wird unser bisheriges Repertoire nun noch um die Organe Milz, Pankreas, Magen, Darm, Gebärmutter und Blase.

Dozent: Joachim Wenk, Heilpraktiker und Dozent, Ausbildung in Craniosacraler Körper- und Traumatherapie,
Säuglings- und Kindercranio, Craniovisceraltherapie, psychotherapeutischen Methoden.

Termin: (jeweils Samstag 9.00 Uhr – 18.00 Uhr und Sonntag 09.00 Uhr – 17.00 Uhr)

31.03.12/01.04.12
05.05.12/05.05.12

Kosten: 470,00 Euro (235,00 Euro pro Wochenende)

Teilnehmer: Voraussetzung zur Teilnahme sind Kenntnisse in der Cranio-Sacralen Therapie. Maximale Teilnehmerzahl: 12 - 14